Indien hat seine rechtliche Behandlung von digitalen Vermögenswerten vorangetrieben, nachdem der Madras High Court entschieden hat, dass Kryptowährungen nach indischem Recht als „Eigentum“ gelten. Die Entscheidung geht auf einen Streit zwischen einem WazirX-Nutzer und Zanmai Labs über 3.532,30 XRP-Token zurück, die nach einer großen Cyberattacke auf ERC-20-Vermögenswerte im Juli 2024 eingefroren wurden.
stellte Richter Venkatesh klar:
„Kryptowährung ist zweifelsohne Eigentum. Sie ist immateriell und kein Geld, aber sie kann besessen, gehalten und treuhänderisch verwaltet werden.“
Das Gericht stellte fest, dass es sich bei den vom Hack betroffenen Vermögenswerten um Ethereum-basierte Token handelte und nicht um die XRP des Klägers, was den Anspruch des Nutzers auf Schutz stärkt.
Unter Verweis auf weltweite Präzedenzfälle – einschließlich des neuseeländischen Urteils Ruscoe gegen Cryptopia – betonte das Gericht, dass Krypto-Vermögenswerte identifizierbar und übertragbar sind und einer ausschließlichen Kontrolle unterliegen, wodurch sie rechtlich besitzbar werden.
Das Urteil hindert Zanmai Labs vorübergehend daran, den XRP neu zuzuweisen, bis das Schiedsgerichtsverfahren abgeschlossen ist, und signalisiert einen stärkeren Anlegerschutz im wachsenden indischen Kryptosektor.
Analysten sagen, dass diese Entscheidung das Vertrauen der Anleger stärken und die Einführung klarer Regeln für digitale Vermögenswerte wie XRP beschleunigen könnte – was Indien näher an die internationalen Standards für die Regulierung von Kryptowährungen heranführt.